Kraftstoffverbrauch (komb.): 11,8 l/100km; CO2 Emission (komb.): 269 g/km; Energieeffizienzklasse: G; *

Der neue 911 GT2 RS

Der neue 911 GT2 RS ist nichts weniger als der bis dato leistungsstärkste Elfer aus dem Hause Porsche – mit Fahrleistungen auf dem Niveau eines Supersportwagens.

Sein Design vereint die aerodynamischen Anforderungen von optimalem Abtrieb und maximaler Luftzufuhr. Konsequenter Leichtbau macht ihn zum sportlichen Puristen. Das Rundstreckenfahrwerk mit hoher Kurvenstabilität verschafft dem neuen 911 GT2 RS zusätzliche Sekunden Vorsprung. Und sein 3,8-Liter-6-Zylinder-Biturbo-Motor mit 515 kW (700 PS) verleiht ihm hinreichend Autorität, um die Spitze zu behaupten.

Verbrauchsangaben

Kraftstoffverbrauch *

kombiniert: 11,8 l/100km
innerorts: 18,1 l/100km
ausserorts: 8,2 l/100km

CO2 Emission *

kombiniert: 269 g/km

Effizienzklasse *

G

Aerodynamik & Design

Aerodynamik & Design

Das Design des neuen 911 GT2 RS muss diametrale Anforderungen in Einklang bringen: Höchstgeschwindigkeit (einen möglichst günstigen cw-Wert) einerseits und eine rundstreckenoptimierte Aerodynamik (möglichst viel Abtrieb) andererseits. Keine leichte Aufgabe? Unsere Ingenieure laufen gern zur Hochform auf, besonders wenn es knifflig wird.

Die mächtigen Lufteinlässe des aerodynamisch geformten Bugteils sorgen für optimale Kühlung. Die zusätzliche Abluftöffnung vor dem Frontdeckel unterstützt die Durchströmung des Mittenkühlers und sorgt durch die Umlenkung der Luftströmung gleichzeitig für aerodynamischen Abtrieb an der Vorderachse. Den größten Beitrag zum Abtrieb liefert jedoch die breite Bugspoilerlippe. Alle Kühlluftöffnungen werden durch titanfarbene Lufteinlassgitter geschützt.

Motorsporttechnologie steckt auch in den vorderen Radhausentlüftungen der Kotflügel. Dort sorgen Lamellen aus Carbon für eine effiziente Entlüftung der vorderen Radhäuser. Dies reduziert den durch die drehenden Räder erzeugten Überdruck und somit den Auftrieb. Diese sogenannten Louver erinnern – ein Zufall? – an die Kiemen eines Haifischs.

Hochfunktionales Detail: 2 Belüftungsöffnungen auf dem Frontdeckel. Diese sogenannten NACA-Lufteinlässe kommen bereits bei den 911 GT3 Cup Fahrzeugen zur Innenraumbelüftung zum Einsatz. Beim 911 GT2 RS werden sie erstmals in einem seriengefertigten Porsche zur Belüftung der Bremsanlage eingesetzt und das ohne den cw-Wert zu verschlechtern. Ihre Form wurde vom National Advisory Committee for Aeronautics (NACA) entwickelt, dem Vorläufer der Raumfahrtbehörde NASA.

Erkennungszeichen für extreme Leistungsfähigkeit: Die seitlichen Luftöffnungen für die Ladeluftkühlung – beim neuen 911 GT2 RS sind sie besonders groß ausgelegt. Zudem wurden die Seitenschweller gegenüber denen des Vorgängers nochmals verbreitert, was zu einer Vergrößerung der Unterbodenfläche und somit erhöhtem Abtrieb führt.

Der neue 911 GT2 RS setzt auf der besonders breiten Karosserie des 911 Turbo auf. Seine satte Formensprache zeigt sich am Heck auf den ersten Blick, die flach ausgeführten und abgedunkelten Heckleuchten in LED-Technik unterstreichen diese Anmutung.

Der feststehende Heckflügel aus Sichtcarbon leistet seinen eigenen Beitrag zum leistungssportlichen Gesamteindruck. Die Flügelstützen sind aus geschmiedetem Aluminium gefertigt, die neuen Sideplates in Exterieurfarbe gehalten. Ein Ausrufezeichen, aber ein horizontales.

2 Ram-Air-Hutzen auf dem Heckdeckel – die Staudrucksammler – sind ebenfalls aus Carbon und versorgen den Motor mit Verbrennungsluft. Spezifisch 911 GT2 RS ist die Heckverkleidung mit großen Abluftöffnungen. Am Heck des Unterbodens verstärken 4 Finnen den Aerodynamik-Effekt des Diffusors.

Das vielleicht markanteste Detail der neuen Heckverkleidung: die Endrohrblenden der strömungsoptimierten Abgasanlage, die den charakteristisch satten Sound des 911 GT2 RS erzeugt.

Technisch funktional und optisch beeindruckend: die Katalysatoren, die bei hohen Motordrehzahlen und Lasten hellrot leuchten und durch die geöffneten Klappen sichtbar sind – zumindest für den, der es schafft, Ihnen zu folgen.

Fassen wir zusammen: eine optimale Aerodynamik für die Rundstrecke und ein guter cw-Wert für die lange Gerade. Harmonisiert in einem Design, das Klartext spricht. Wie heißt es doch? An den Taten sollt ihr sie messen, nicht an den Worten.

Leichtbau

Leichtbau

Das Gewicht ist für die Performance eines Hochleistungssportwagens wie dem 911 GT2 RS so essenziell wie sein Antrieb. Deshalb haben wir jedes Bauteil auf die Waage gelegt und immer nach dem funktional leichtesten Material gesucht.

Ergebnis: konsequenter Leichtbau bis ins kleinste Detail. Für ein Leistungsgewicht, das bei nur 2,85 kg/kW (2,1 kg/PS) liegt und außerordentliche Performance erst ermöglicht. Beweisführung: folgt jetzt.

Kotflügel vorn, Radhausentlüftungen, Oberschale der SportDesign Außenspiegel, die Luftöffnungen der Fondseitenteile und Teile des Heckteils sind ebenso wie viele Interieur-Komponenten aus kohlefaserverstärktem Kunststoff (CfK) gefertigt.

Auch der Frontdeckel ist aus Carbon gefertigt und wie das Magnesiumdach in der Mitte konturiert. Die Sicke ist hierbei nicht nur ein optisches Differenzierungsmerkmal für Leichtbaukomponenten, sondern erhöht auch die Steifigkeit des Bauteils. Intelligenter Leichtbau in Aluminium-Stahl-Verbundbauweise hält das Fahrzeuggewicht niedrig.

Noch ein Minus, das zum Leistungsplus wird: Leichtbau-Polyurethan mit Glashohlkugeln und Kohlefaserelementen. Das leichte und dennoch extrem stabile High-Tech-Material wurde bei Bug- und Heckverkleidung verbaut.

Erstmals wird bei Porsche Leichtbauglas für die Heckscheibe und die Fond-Seitenscheiben eingesetzt. Das Material ist ähnlich leicht wie Polycarbonat und bietet eine besondere Kratz- und Bruchfestigkeit.

Innen verfügt der neue 911 GT2 RS zudem über leichte Türtafeln mit Öffnerschlaufen.

Für noch mehr Gewichtsersparnis können Sie sich auch vom Sound-System oder der Klimaautomatik trennen.Durch Finesse. Und Geradlinigkeit. Die Prinzipien, mit denen wir das Exterieur gestaltet haben, gelten genauso für das Interieur der 911 Turbo S Exclusive Series.

Bereits die Türeinstiegsblenden aus Carbon mit beleuchtetem „Exclusive Series“ Schriftzug sind mehr Versprechen als Einladung. Der anschließende Blick ins Fahrzeuginnere: eine Mischung aus Respekt und Vorfreude.

Das Interieur: inspiriert vom Exterieur und geprägt von Carbon. So greifen die Zierblenden der Schalttafel, der Türtafeln und die Blende der Mittelkonsole das Leichtbaumaterial auf. Das Außergewöhnliche: Ein goldfarbener Metallfaden ist in alle Carbonelemente eingewoben. Warum? Weil die Fertigung lange als unmöglich galt. Und genau das hat uns herausgefordert.

Die Lederausstattung: schwarz. Die Details: durchdacht. So sind ausgewählte Ziernähte in Goldgelb abgesetzt und greifen die Exterieurfarbe dezent auf. Zum Beispiel an der Schalttafel, den Türtafeln sowie am Lenkradkranz und an der Lenksäulenverkleidung. Andere Ziernähte, wie die der belederten Luftdüsen oder der Schwellerverkleidungen innen, sind in Schwarz ausgeführt.

Ein besonders exklusives Detail befindet sich auf der Zierblende über dem Handschuhfach und zeugt von der Individualität der 911 Turbo S Exclusive Series: die Limitierungsplakette mit der persönlichen Modellnummer.

Sowohl Fahrer als auch Beifahrer nehmen einen besonderen Platz ein. In den adaptiven Sportsitzen Plus (18 Wege, elektrisch). Sie bieten nicht nur Sitzheizung und Sitzbelüftung – sondern auch Einblick in unsere Leidenschaft für Details.

Erstes Indiz für die Hingabe, mit der wir das Interieur veredelt haben: der in Goldgelb gestickte „turbo S“ Schriftzug auf den Kopfstützen. Zweites Indiz: das außergewöhnliche Nahtbild der Sitzanlage mit seinen Ziernähten in Goldgelb. Abgerundet wird das Gesamtbild durch die Perforation der Sitzmittelbahnen mit je 2 Perforationsstreifen in Goldgelb.

Ein Gestaltungsmerkmal, das am Dachhimmel aus schwarzem Alcantara® erneut aufgegriffen wird. Auch hier sind 2 goldgelb hinterlegte Perforationsstreifen eingearbeitet.

Selbst bei den Fußmatten haben wir Hand angelegt. Sie sind mit schwarzem Leder eingefasst und mit Ziernähten in Goldgelb versehen.

Bei aller Liebe zu den kleinen Feinheiten darf eines nicht zu kurz kommen: der wichtigste Platz in einem Porsche. Der Fahrersitz. Auch hier dominieren schwarzes Leder und sportliches Carbon. Die Ergonomie ist sportwagentypisch. Oder besser gesagt, typisch Porsche.

Der Drehzahlmesser? Natürlich in der Mitte des Kombiinstruments. Und mit goldgelben Designelementen verziert. Die aufsteigende Mittelkonsole? Ermöglicht kurze und präzise Bewegungen der Hand vom Wählhebel des 7-Gang Porsche Doppelkupplungsgetriebe (PDK) zum GT-Sportlenkrad und zurück. Das Lenkraddesign ist klassisch, die Details sind modern. Schwarzes Leder, kunstvoll ergänzt um goldgelbe Ziernähte. Schaltpaddles ermöglichen besonders sportliches Schalten.

Außerdem bietet das Lenkrad direkten Zugriff auf den MODE-Schalter mit SPORT Response Button sowie auf ausgewählte Funktionen des Porsche Communication Management (PCM) inklusive Online-Navigation. Dank Connect Plus-Modul sind auch Apple® CarPlay, ein LTE-Telefonmodul mit SIM-Kartenleser, drahtloser Internetzugang, Online-Navigation sowie zahlreiche Porsche Connect Dienste enthalten. Damit Sie sich voll und ganz auf das Fahren konzentrieren können, lässt es sich per Sprachbedienung steuern. Denn genau darum geht es in jedem Porsche: das Fahren. Und den Fahrer.

Weissach-Paket

Weissach-Paket

Der neue 911 GT2 RS ist eine Hochleistungsfahrmaschine, die ihrem Fahrer den Atem nimmt. Und trotzdem: Unsere Entwickler haben die Intensität, die schiere Präsenz und Alleinstellung dieses Ausnahme-Athleten noch einmal gesteigert. Mit dem optionalen Weissach-Paket.

Schon der Name allein ist Verpflichtung. Denn seit das Weissach-Paket in ähnlicher Form erstmals beim Porsche 918 Spyder angeboten wurde, steht es für extremen Leichtbau. Und für die größtmögliche Nähe zum Motorsport.

Optik und Leichtbau bilden hier eine echte Synthese, wobei die Gewichtsersparnis besonders im Fokus steht. So reduzieren Sie mit dem Weissach-Paket „Ihr“ Gewicht noch einmal um fast 30 kg gegenüber einem 911 GT2 RS mit Clubsportpaket. Für herausragende Performance sind erstmals bei einem Serienfahrzeug die Stabilisatoren an Vorder- und Hinterachse sowie ihre Koppelstangen aus Carbon hergestellt.

Ein optisches Erkennungszeichen des Weissach-Pakets: der zentrale Dekorstreifen lackiert in Exterieurfarbe auf dem Sichtcarbon-Frontdeckel und -dach. Er bildet gewissermaßen die Ideallinie des 911 GT2 RS. Deutlich sichtbares Machtwort auf dem Heckflügel: der „PORSCHE“ Schriftzug.

Vom Leichtbau-Kunststoff zu Leichtmetall. Mit den Magnesium-Schmiederädern lackiert in Weißgoldmetallic (seidenglanz) verliert der neue 911 GT2 RS mit Weissach-Paket allein ca. 11,5 kg an Gewicht – und gewinnt noch einmal optisch. Ein Doppelsieg, wenn man so will.

Leichtbau auch im Innenraum: Der geschraubte Überrollkäfig ist aus Titan gefertigt und 12 kg leichter, als der mit dem Clubsportpaket optional erhältliche Überrollkäfig aus Stahl. Die ultraleichten Schaltpaddles und die Lenkradblende sind in Sichtcarbon ausgeführt.

Leichtbau bis ins Detail lässt sich nicht mehr steigern? Irrtum. Auf der Suche nach weiterer Gewichtseinsparung haben unsere Fahrzeugentwickler selbst den Bodenteppich noch einmal zusätzlich beschnitten. Denn jedes Gramm zählt.

Im Gegenzug müssen wir zugeben: Das „Weissach-Paket“ Logo auf den Kopfstützen und die Plakette auf der Blende des Getränkehalters haben eine rein optische Funktion. Denn so puristisch das Paket auch daherkommt, so viel Stolz muss erlaubt ein.

Galerie

Motor

Motor

Ein Machtwort sprechen – kann jeder. Ob es auch Wirkung zeigt, hängt von einer entscheidenden Eigenschaft ab: Charisma. Der Fähigkeit, zu führen und vorn dabei zu sein. Die Leistungsdaten des neuen 911 GT2 RS zeigen, dass viele ihm folgen werden – vermutlich auch, weil sie nicht an ihm vorbeikommen.

Quelle seiner natürlichen Autorität: der 6-Zylinder-Biturbo-Boxermotor tief im Heck, 4-Ventil-Technik, die variable Turbinengeometrie (VTG) mit großen Ladern und neu konzipiertem Ladeluftsystem, Benzindirekteinspritzung (DFI), VarioCam Plus. Und eine Kraftübertragung ausschließlich über die Hinterachse.

Aus einem Hubraum von 3.800 cm³ schöpft der Motor beeindruckende 515 kW (700 PS) bei einer Drehzahl von 7.000 1/min. Die Höchstdrehzahl liegt bei 7.200 1/min, das maximale Drehmoment von 750 Nm steht schon ab 2.500 1/min zur Verfügung. Ein nachhaltiges Machtwort – mit nachhaltiger Performance.

Kurzer Blick auf den Tacho. Er reicht bis 400 km/h. Eine Zahl, die jedem Sportwagenfan Freudentränen in die Augen treiben dürfte. Sie gibt auch bei der Endgeschwindigkeit die Richtung vor: mit 340 km/h Vmax. Wie der neue 911 GT2 RS dort hinkommt? Schnell, versteht sich. Hinter den Sprint von 0 auf 100 km/h setzt er nach nur 2,8 s einen Haken. Die 200-km/h-Marke fällt schon nach 8,3 s. Und nach 22,1 s ist die 300-km/h-Marke Schnee von gestern.

Fahrwerk

Fahrwerk

Wer die Konfrontation scheut, sollte zu Hause bleiben. Wer die harte Linie nicht verträgt, sollte ein anderes Auto fahren. Wer aber nicht nur mit dem Asphalt auf Tuchfühlung gehen möchte, sondern auch mit den Endorphinen, der ist hier so was von richtig. Denn Abstimmung und Regelsysteme des 911 GT2 RS führen Sie so nah an die Faszination Sportwagen heran, dass kein Blatt Papier mehr dazwischenpasst.

Das Fahrwerk ist dementsprechend auf die hohen Anforderungen im fahrdynamischen Grenzbereich ausgelegt. In Kombination mit spezifisch abgestimmten Fahrwerkelementen bietet der neue 911 GT2 RS eine außergewöhnliche Agilität, eine hohe Fahrsicherheit im Hochgeschwindigkeitsbereich und ein äußerst stabiles Fahrverhalten.

An der Vorderachse kommt eine McPherson- Federbeinachse mit Helperfedern und einzeln an Längs- und Querlenkern aufgehängten Rädern zum Einsatz. Die Hinterachse ist eine Mehrlenkerachse mit Helperfedern und Fahrschemel im LSA-Konzept (leicht, stabil, agil).

Höhe, Sturz und Spur sowie die Stabilisatoren lassen sich für den Einsatz auf der Rundstrecke individuell abstimmen. Erstmals bei einem Porsche Straßenfahrzeug wurden beim neuen 911 GT2 RS alle Fahrwerkgelenke durch Kugelgelenke ersetzt. Sie sorgen für eine besonders straffe Anbindung des Fahrwerks an die Karosserie. Für ein präzises, scharfes und direktes Fahrverhalten. Und für emotionalen Vollkontakt.

Ein optional erhältliches Liftsystem an der Vorderachse hebt das Fahrzeug vorn um 30 mm an – bis zu einer Geschwindigkeit von ca. 50 km/h. Es vermindert die Gefahr des Aufsetzens bei Bordsteinen, Rampen oder Garageneinfahrten.

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