One Team, one Passion – das gilt bei uns auch für die Ausbildung der Lernenden

Das Porsche Zentrum Zug in Rotkreuz ist ein attraktiver Ausbildungsbetrieb. Wer seine Lehre bei dieser emotionalen Automarke macht, profitiert von vielen Benefits. Ausbildungsverantwortliche Marijana Lasica über berufliche Chancen, Vorteile für Lernende und ihren Jugendtraum.

Welche Erinnerungen haben Sie an Ihre Ausbildungszeit?

Ich fühlte mich bereits erwachsen und dachte, ich könne die Welt erobern (lacht). Ursprünglich wollte ich Automechanikerin werden, weil ich Autos cool fand. Ich entscheid mich dann aber für eine KV-Lehre, weil das besser zu meinen Talenten passte. Die Berufslehre ist in jedem Fall ein guter Einstieg in die Arbeitswelt und bildet eine solide Basis. Danach sind die Möglichkeiten sehr vielfältig, um sich beruflich weiterzuentwickeln.

Welche Abschlüsse können Lernende im Porsche Zentrum Zug machen?

Wir bieten grundsätzlich drei Grundausbildungen an. Aktuell bilden wir drei Automobil Mechatroniker EFZ, einen Detailhandelsfachmann EFZ und einen Carrosseriespengler EFZ aus.

Welche Perspektiven haben diese Lernenden?

Es stehen ihnen viele Türen offen. Mechatroniker können sich beispielsweise zum, Diagnostiker, Serviceberater oder Leiter Werkstatt weiterbilden. Der Detailhandelsfachmann kann nach der Lehre das KV oder die Handelsschule besuchen.

Und bei Porsche selbst?

Unser Ziel ist es natürlich, dass wir allen Lernenden nach der Ausbildung eine Festanstellung in unserem Betrieb anbieten können, was uns bislang sehr gut gelungen ist. Sie können sich so im Porsche Zentrum Zug oder bei einem anderen Porsche Zentrum weiterentwickeln oder sogar international innerhalb des Porsche Konzerns.

Was erwarten Sie von Lernenden?

Gemäss unseren Werten «one Team, one Passion» erwarten wir vor allem Teamgeist, Motivation, Leistungsbereitschaft und die Begeisterungsfähigkeit für Autos. Zudem erwarten wir, dass die Grundregeln der Arbeitswelt eingehalten werden, also Zuverlässigkeit, Sorgfalt und Freundlichkeit.

Die Lehrzeit mit Schule ist intensiv. Wie unterstützt ihr Lernende?

Bei Schwierigkeiten sitzen wir zusammen und analysieren in aller Ruhe die Situation. So finden wir heraus, ob es eher beim schulischen oder praktischen Teil Unterstützung braucht. Bei Bedarf organisieren wird Stützkurse und bieten Hand für weitere Hilfe.

Was ist Ihre Motivation Lernende auszubilden?

Es ist spannend zu beobachten, wie sich die jungen Menschen vom Vorstellungsgespräch bis zum Lehrabschluss entwickeln. Bei der Vertragsunterzeichnung sind sie noch unsicher und nervös, weil Grosses auf sie zukommt. Nach drei oder vier Jahren Grundausbildung sind sie gereift und an den Aufgaben gewachsen. Es erfüllt mich jedes Mal mit Stolz und Freude, dass ich sie auf dem Weg zu gestandenen Persönlichkeiten begleiten durfte.

Bereichern diese jungen Menschen den Betrieb?

Wir übernehmen als Ausbildungsbetrieb gerne die soziale Verantwortung, denn Lernende bringen einem Betrieb mehr, als man denkt. Durch die Schule sind sie auf dem neusten Stand. Sie sind lernwillig und bereit, ihr Wissen und ihre Ideen weiterzugeben. Das schätze ich sehr. Der Austausch mit ihnen ist sehr wertvoll und bereichert unsere Sichtweisen.

Was macht das Porsche Zentrum Zug zu einem attraktiven Ausbildungsort für Lernende?

Lernende profitieren von vielen Vorteilen. Zum einen haben wir mit rund 75 Mitarbeitenden eine überschaubare Grösse. Dadurch kennt sich jeder persönlich und jeder Einzelne wird wahrgenommen. Lernende werden dadurch schnell in verschiedene Aufgaben involviert. Zum anderen sind wir Teil eines sehr erfolgreichen internationalen Konzerns. Und natürlich nicht zu vergessen unsere Produktpalette mit einer Bandbreite von Oldtimern bis zu vollelektrischen Fahrzeugen, die nicht nur Kinderaugen strahlen lässt.

Wie stehen die Chancen auf eine Lehrstelle beim Porsche Zentrum Zug?

Immer besser. Wir überlegen uns, künftig auch im kaufmännischen Bereich auszubilden. In den bestehenden Berufen wollen wir zusätzliche Lehrstellen schaffen. Für den Wunschberuf Mechatroniker hat man bei uns sehr gute Chancen auf eine Lehrstelle. Die Automobilbrache ist im Umbruch und rüstet sich für eine elektrische Zukunft. Viele Jugendliche meinen, dass Mechatroniker dadurch weniger gefragt sind. Danach sieht es im Moment nicht aus. Die Mechatroniker-Lehre ist noch immer der ideale Einstieg in die Branche und bietet interessante Perspektiven.

Welche Tipps haben Sie für junge Menschen, die vor der Berufswahl stehen?

Informiert euch gut und schaut euch frühzeitig um. Geht in verschiedenen Berufen schnuppern. Es steckt oft mehr in einem Job, als man glaubt. Das musste auch ich mit meinem Mechanikertraum feststellen. Und letztlich: Habt Mut euren Weg zu gehen und freut euch auf die spannende Berufswelt.

 

Boxenstopp

Das ist mir wichtig

Meine Familie, Ehrlichkeit, Lachen, Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit

Darauf kann ich gut verzichten

Stau, Schafskäse, Regen

Es geht nichts über

Ein gutes Essen mit Familie und Freunde

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Fliegende Autos

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